Bundesliga-Profi Konstantin Rausch will mit Russland zur WM 2018

By | 1. April 2016
Fußball WM 2018 in Russland

Foto: LOK WM 2018

Der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler Konstantin Rausch möchte an der WM 2018 in Russland teilnehmen. Der gebürtige Russe beabsichtigt dort jedoch für Gastgeber Russland zu spielen und nicht für die DFB-Elf.

Nach dem zuletzt Gerüchte die Runde machten, dass der Schalker Roman Neustädter gegebenenfalls bei der EM 2016 für Russland spielen könnte, wird nun ein weiterer Bundesliga-Profi mit der Sbornaja in Verbindung gebracht. Mittelfeldspieler Konstantin Rausch vom SV Darmstadt 98 würde gerne für die russische Fußball-Nationalmannschaft spielen und das idealerweise bei der WM 2018 in knapp zwei Jahren.

Im kicker äußere sich der 26-jährige wie folgt dazu: „Ich denke, dass es nicht unrealistisch ist, dass ein Spieler wie ich das packen kann. Ich werde natürlich Gas geben, um das zu schaffen.“ Rausch wurde im März 1990 im russischen Koschewnikowo in der damaligen Sowjetunion geboren, siedelte jedoch im Alter von sechs Jahren mit seinen nach Deutschland um und wuchs im niedersächsischen Lachendorf auf. Erst vor kurzem hat Rausch einen russischen Pass beantragt wie er verriet: „Das war der Grund, weshalb ich den Pass haben wollte. Es ist gut, dass ich das erledigt habe. Alles andere wird man sehen.“

Laut Rausch gab es bisher noch keinen Kontakt mit dem russischen Verband. Der Darmstädter durchlief von 2005 bis 2010 alle Juniorenbereiche der deutschen Nationalmannschaft und kommt auf insgesamt 51 Länderspiele für die U-Teams. Sein letztes Länderspiel im Trikot des DFB bestritt er im August 2011 für die U21. Trotz der bisherigen Einsätze für den Deutschen Fußball-Bund im Nachwuchsbereich, wäre Rausch nach wie vor in der Lage für die russische A-Nationalmannschaft zu spielen.

Ob der WM-Gastgeber jedoch Bedarf hat auf der linken Seite wird sich wohl erst in den kommenden beiden Jahren herausstellen. Der russische Verband hatte zuletzt immer wieder betont, dass man für die Hein-WM primär auf Jugendspieler aus Russland setzt.