Russlands WM-Stadien auf einen Blick

WM 2018: Projektierungsfirma zum Bau der WM-Stadien meldet Insolvenz an

Foto: LOK WM 2018

Wo entsteht welches Stadion? Wie ist der aktuelle Stand? Was kosten diese und wer ist für die Projektierung und Realisierung verantwortlich? Erfahrt hier in der Übersicht alles über die WM-Stadien 2018.

Stadion / Stadt Kapazität Kosten (in Mrd. Rubel) Generalauftragnehmer / Stand
Moskau „Luschniki“ 89.300 40 bis 65 Konsortium für Projekt- und Kostendokumentation: PI Arena, GUP MNIIP Mosprojekt-4 und GMP; Start der Rekonstruktion nach Leichtathletik- und Rugby-WM 2013
Moskau „Spartak“ 12 PSK BelEnergoStroi; Ingenieur für Projektierung der Spartak-Arena: Aleksei Dworak
Sankt Petersburg „Zenit-Arena“ 69.500 34 Transstroi; Stadion zu 35% fertig; Bauende: zum Jahreswechsel 2016/2017
Jekaterinburg 80.000 5 StroiImpuls; Umbau soll 2016 oder 2017 erfolgen
Nischni Nowgorod 60.000 12 bis 14 Sport Engineering; Teile der Bauarbeiten sollen von der ukrainischen Baufirma Kiewgosstroi übernommen werden; Fertigstellung: Ende 2015 geplant
Wolgograd 45.000 10 bis 12 Sport Engineering; Baubeginn: geplant für 2014, Fertigstellung: 2017
Rostow am Don 45.000 10 Sport Engineering, Unterauftragnehmer: Inteks und Populos; Fertigstellung: 2015
Samara 45.000 9 GUP TerrNIIgraschdanprojekt
Kaliningrad 45.000 15,8 Mostowik, Hauptarchitekt: Jewgeni Wdowin; Baugenehmigung Ende März 2013 erteilt
Saransk 45.000 9 Saranskgraschdanprojekt; kleinster Austragungsort; dort sollen nur ein oder zwei Spiele ausgetragen werden; Fertigstellung: für 2016 geplant
Sotschi 45.000 15 GK Olimpstroi; Fertigstellung: 2013; Das Stadion wird nach den Olympischen Winterspielen im Februar 2014 für Fußball genutzt
Kasan 45.000 13 Hauptprojektant: GUP Tatinvestgraschdanprojekt; Bauarbeiten bereits abgeschlossen für Universiade 2013.

Wechselkurs vom 09.04.2013: 1 Euro = 49,32 Rubel