WM 2018 Qualifikation Gruppe H

Belgien in der WM 2018 Qualifikation

Gegen wen spielt Belgien in der WM 2018 Qualifikation?

In der Gruppe H ist Belgien der absolute Topfavorit. Einzig Bosnien müssen die Roten Teufel fürchten, während sich die übrigen Teilnehmer Griechenland, Estland, Zypern und Fußballzwerg Gibraltar mit der Außenseiterrolle zufrieden geben müssen. Wenn die mit vielen Topstars gespickten und hochgehandelten Belgier, die bei der EM 2016 überraschend im Viertelfinale mit 1:3 an Wales scheiterten, ihr Potential abrufen, wird ihnen der Gruppensieg nicht zu nehmen sein. Bosnien sollte sich hingegen den 2. Platz sichern und hätte somit noch die Option, über die Playoffs den Weg zur WM 2018 nach Russland zu finden. Das Dreigestirn Griechenland, Estland und Zypern werden wohl um den Titel ‚Best of the Rest‘ streiten, sind aber durchaus auch Stolperfallen für die Favoriten. Für Gibraltar zählt indes der olympische Gedanke: Dabei sein ist alles!

Bei der WM 2014 erreichte Belgien das Viertelfinale, wo man gegen den späteren WM-Finalisten Argentinien mit 0:1 verlor. Für Bosnien war indes beim WM-Debüt 2014 nach der Vorrunde Schluss.

WM 2018 Qualifikation Gruppe H Tabelle

Nr.MannschaftSpGUVTorePunkte
1.Belgien 10910+3728
2.Griechenland 10541+1119
3.Bosnien-Herzegowina 10523+1117
4.Estland 10325-611
5.Zypern 10316-910
6.Gibraltar 100010-440

WM 2018 Qualifikation Gruppe H Spielplan

2.Spieltag der WM 2018 Quali Gruppe H – Belgien und Griechenland siegen erneut

Die Mannschaft aus Griechenland vom deutschen Trainer Michael Skibbe gewann 2:0 im Nachbarschaftsduell gegen Zypern. Benfica-Stürmer Kostas Mitroglu traf bereits nach zwölf Minuten in Piräus. Petros Mantalos machte den Treffer zum 2:0-Endstand. Belgien gewann ohne größere Probleme mit 4:0 gegen Bosnien-Herzegowina. Bei den Gästen standen vier Profis aus der Bundesliga in der Startelf: Emir Bicakcic (TSG Hoffenheim), Emir Spahic (Hamburger SV), Seas Kolasinac (Schalke 04) und Vedad Ibesivc (Hertha BSC). Der erste Treffer in der Partie kam nicht von einem Belgier, sondern von Emir Spahic per Eigentor. Eden Hazard erhöhte noch in den ersten 45 Minuten. Toby Alderweireld und Romelu Lukaku machten den Sieg perfekt. Ebenfalls mit 4:0 gewann Estland gegen Gibraltar. Für die Gastgeber war Mattias Käit doppelt erfolgreich. Konstantin Vassiljev und Sergei Mosnikov markierten die beiden weiteren Treffer zum Heimsieg in der Gruppe H.

3.Spieltag der WM 2018 Quali Gruppe H – Belgier souverän auf Erfolgskurs

Wirkliche Überraschungen gab es am dritten Spieltag in der Gruppe H nicht. Bosnien-Herzegowina setzte sich zuhause gegen Zypern mit einem 2:0-Sieg durch. Allenfalls kamen die Treffer durch AS Rom-Stürmer Edin Džeko in den Minuten 70 und 80 recht spät in der Partie. Griechenland konnte seinen dritten Sieg in Estland einfahren. Nur wenige Sekunden nach Anpfiff führten die Südeuropäer das Spiel in Tallinn an und konnten in Minute 61 das 0:2 perfekt machen. Das Duell zwischen Gruppenfavorit Belgien und Gibraltar wurde auf Europameister-Boden in Faro angepfiffen. Wie erwartet, hatten die Männer aus dem britischen Überseegebiet nicht viel gegen die roten Teufel auszurichten. Bereits nach wenigen Sekunden ging das belgische Königreich in Führung und mit einem 0:3-Vorsprung in die Pause. Drei weitere Treffer konnten die Belgier in der zweiten Hälfte für sich verbuchen und somit die Gruppenführung bewahren. Das Team um Eden Hazard und Kevin de Bruyne bleibt weiterhin ohne Gegentreffer

4.Spieltag der Gruppe H – Belgien zementiert Gruppenführung durch vierten Sieg

Auch der vierte Spieltag in der Gruppe H hatte kaum Überraschungen auf Lager. Topfavorit Belgien siegte erwartungsgemäß erneut, diesmal mit 8:1 gegen Estland. Damit kommen die Belgier auf sagenhafte 21 Tore aus den vier bisherigen Spielen. Der elegante Ehrentreffer in Brüssel gab den Balten etwas Selbstbewusstsein zurück und bescherte den erfolgsverwöhnten Belgiern in der Gruppe H den ersten Gegentreffer. Ein schmutziges Spiel lieferten sich Griechenland und Bosnien-Herzegowina. Nachdem der Schiedsrichter 11 Mal gelb und je ein Mal rot für beide Mannschaften zücken musste, trennten sich die Teams in Piräus mit 1:1. Zypern empfing die Auswahl Gibraltars in Nicosia und konnte gegen den Außenseiter seinen ersten Sieg einfahren. Für die Männer aus Gibraltar, die die letzten 10 Minuten zu zehnt bestreiten mussten, bedeutet die vierte Niederlage die Schlusslichtposition in der Gruppe H.

DatumZeitMannschaft 1.ErgebnisMannschaft 2.
1. Spieltag
06.09.201620:45Bosnien-Herzegowina 5:0 (2:0)Estland
06.09.201620:45Zypern 0:3 (0:1)Belgien
06.09.201620:45Gibraltar 1:4 (1:4)Griechenland
2. Spieltag
07.10.201620:45Belgien 4:0 (2:0Bosnien-Herzegowina
07.10.201620:45Griechenland 2:0 (2:0)Zypern
07.10.201620:45Estland 4:0 (0:0)Gibraltar
3. Spieltag
10.10.201620:45Bosnien-Herzegowina 2:0 (0:0)Zypern
10.10.201620:45Estland 0:2 (0:1)Griechenland
10.10.201620:45Gibraltar 0:6 (0:3)Belgien
4. Spieltag
13.11.201618:00Zypern 3:1 (1:0)Gibraltar
13.11.201620:45Belgien 8:1 (3:1)Estland
13.11.201620:45Griechenland 1:1 (0:1)Bosnien-Herzegowina
5. Spieltag
25.03.201718:00Zypern 0:0 (0:0)Estland
25.03.201718:00Bosnien-Herzegowina 5:0 (2:0)Gibraltar
25.03.201720:45Belgien 1:1 (0:0)Griechenland
6. Spieltag
09.06.201720:45Bosnien-Herzegowina 0:0Griechenland
09.06.201720:45Estland 0:2Belgien
09.06.201720:45Gibraltar 1:2Zypern
7. Spieltag
31.08.201720:45Griechenland 0:0 (0:0)Estland
31.08.201720:45Zypern 3:2 (0:2)Bosnien-Herzegowina
31.08.201720:45Belgien 9:0 (6:0)Gibraltar
8. Spieltag
03.09.201718:00Estland 1:0 (0:0)Zypern
03.09.201720:45Griechenland 1:2 (0:0)Belgien
03.09.201720:45Gibraltar 0:4 (0:1)Bosnien-Herzegowina
9. Spieltag
07.10.201718:00Bosnien-Herzegowina 3:4 (2:1)Belgien
07.10.201718:00Gibraltar 0:6 (0:3)Estland
07.10.201720:45Zypern 1:2 (1:2)Griechenland
10. Spieltag
10.10.201720:45Belgien 4:0 (1:0)Zypern
10.10.201720:45Estland 1:2 (0:0)Bosnien-Herzegowina
10.10.201720:45Griechenland 4:0 (1:0)Gibraltar

Wie hat sich Belgien zur WM 2014 qualifiziert?

Auf dem Weg zur WM 2014 hatte sich Belgien in der schweren Gruppe A mit Kroatien, Serbien, Schottland, Wales und Mazedonien souverän durchgesetzt und acht der zehn Quali-Spiele gewonnen (2 Unentschieden).